Material

Brandstifter in Nadelstreifen

Im folgenden Link findet ihr einen Info-Reader zu „PEGIDA“ von der Gruppe „North East Antifascists [NEA]“ aus Berlin:

Sexismus

Die Notwendigkeit und Dringlichkeit das Themenfeld Sexismus, Definitionsmacht, Feminismus, usw. innerhalb linker Strukturen immer wieder zu thematisieren haben wir die letzten Jahren ständig erlebt. Uns geht es dabei um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Themengebiet, die nicht erst anfängt, wenn eine Person aus dem unmittelbaren Umfeld übergriffig wird! Wir haben einige Texte zusammen getragen, die wir euch nicht vorenthalten möchten.
Ihr habt Fragen zu Begrifflichkeiten oder sonst etwas? Dann schreibt uns gerne eine E-Mail wir versuchen euch schnellstmöglich zu antworten!
Bei Sexismus hört die Freundschaft – Antifa heißt Definitionsmacht anerkennen!
Wir möchten hier noch eine Textausschnitt aus dem Text „Alles Teil des Systems“ vom Antifaschistischen Frauenblock Leipzig (AFBL) zitieren, der komplette Beitrag ist unten verlinkt:
„Szene – nur Teil des Ganzen

Klar ist, dass die so genannte linke Szene nicht außerhalb der Gesellschaft steht. Nur aufgrund ihrer emanzipatorischen Ansprüche werden Linke nicht zu besseren Menschen. Auch innerhalb einer (sub-)kulturellen Szene, deren Leute als weitestgehend politisiert bezeichnet werden, fehlt oftmals das Bewusstsein für das Thema Sexismus. Ein antisexistisches Selbstverständnis gehört zwar in linken Projekten inzwischen beinahe zum Standard, wird jedoch kaum mit Inhalten gefüllt. So kommt es nicht selten vor, dass bei Konzerten jeglicher Musikrichtungen sexistische Ansagen oder Texte zu hören sind. Wird dies überhaupt thematisiert, ist die Reaktion oft Unverständnis: die Band sei doch gut, man dürfe das alles nicht zu ernst nehmen, schließlich sei es ja nur ein Lied und alles nur eine Interpretationsfrage etc. Ein irgendwie politischer Anspruch scheint sich im sozialen Bereich häufig gar nicht fortzusetzen. Sexistische Sprüche am Tresen, Rumgepose im Club oder Antatschen im Gedränge sind auch in linken Läden an der Tagesordnung. Abgetan wird dieses Verhalten beispielsweise damit, dass der Verantwortliche jedoch ansonsten ein guter Antifaschist oder Antideutscher oder Kumpel ist. Von Paarbeziehungen wollen wir gar nicht erst anfangen. Auch in Gruppenstrukturen ist Sexismus ein niemals endendes Thema. Trotz des vielen Geschriebenen und Gesagten sind kaum Fortschritte erzielt worden. Im Gegensatz zu anderen Themen verlaufen Diskussionen über Sexismus, so sie überhaupt geführt werden, oft sehr aufgeheizt und kommen über strukturelle Standards (z.B. quotierte Redeliste, paritätisch besetzte Podien) selten hinaus.
Außerdem scheint es, als müssten seit Jahren immer wieder dieselben Diskussionen geführt werden, hier kann zum Beispiel das ewig leidige Redeverhalten genannt werden.“
Einfach auf die Bilder klicken, um zu den entsprechenden Texten zu gelangen.
Hier könnt ihr euch den kompletten Text vom Antifaschistischen Frauenblock Leipzig durchlesen:

Ein Text vom Antisexismusbündnis Berlin über die Definitionsmacht:

Und einen Leitfaden für die antisexistische Praxis der Antifaschistischen Linken Potsdam:

Rote Hilfe Broschüren

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Den Weissen Wölfen Terror machen!

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